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Dudelsack - Geschichte & Tradition

dudelsack pfeiferDer Dudelsack, auch Sackpfeife genannt, gehört zu den ältesten Musikinstrumenten und lässt sich in seiner frühen Form bereits im Altertum nachweisen. Zu den charakteristischen Eigenschaften des Dudelsacks gehören meist eine oder mehrere Bordunpfeifen, die einen gleichbleibenden Dauerton von sich geben, während über einen Windsack ein kontinuierliches Spielen ermöglicht wird. Als Holzblasinstrument verfügt der Dudelsack über Rohrblätter, die sowohl in der Einfach- als auch Doppelausführung vorliegen können. Neben Grenadil, das für den Bau der Great Highland Bagpipe benutzt wird, werden in anderen Ländern auch lokale Hölzer verwendet.

 

Während man die Ursprünge des Dudelsacks in Asien vermutet, findet er sich seit der Antike im ganzen Mittelmeerraum. Von dort aus führt das römische Weltreich vermutlich zu seiner anschließenden Verbreitung in ganz Europa, wo der Dudelsack besonders in den keltisch geprägten Regionen Galicien mit der Gaita, in der Bretagne mit der Binioù und auf den Britischen Inseln in Irland und Schottland mit der Uilleann bzw. Highland Bagpipe einen starken Einfluss auf die lokale Musiktradition entwickelt und diesen bis heute ausübt. Im übrigen Europa erreicht die Musette de Cour im spätbarocken Frankreich eine hohe Stufe der Entwicklung und weitere regionale Ausprägungen des Instruments, wie die italienische Zampogna, der Böhmische Bock oder die bulgarische Gaida finden sich in ganz Süd- und Osteuropa sowie auf dem Balkan bis nach Bulgarien und dem Nahen Osten.

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Great Highland Bagpipe

Great Highland BagpipeKaum ein anderes Instrument wird so stark mit dem Wort Dudelsack assoziiert wie die Great Highland Bagpipe (GHB). Und obwohl sie nicht den einzigen Vertreter dieser Instrumentenfamilie darstellt, so ist sie doch sicher deren bekanntester. Neben ihrem unverwechselbaren Klang haben unzählige Darstellungen in Büchern und Filmen sowie die nahezu weltweite Verbreitung zu ihrem Bekanntheitsgrad beigetragen. Seit den 80er Jahren genießt sie auch in Deutschland eine hohe Popularität, was sich anhand einer kontinuierlich steigenden Zahl von Spielern zeigt.

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Schäferpfeife

Die Schäferpfeife ist ursprünglich ein deutsches Volksinstrument und wird in Michael Praetorius‘ „Syntagma Musicum“  als Sackpfeife mit zwei, in einem Doppelstock befestigten, Bordune in Quint- sowie Oktavstimmung beschrieben. Als Grundton wird von Praetorius b angegeben.


Die heutige Form der Schäferpfeife ist an der flämischen Sackpfeife angelehnt und besitzt zwei Oktavbordunen wobei der typische doppelstock geblieben ist. Die Stimmung und Konstruktion der Melodiepfeife ist komplett von der französischen Cornemuse du Center übernommen worden, da sich diese in Stabilität und Tonumfang gut bewiesen hat. Dadurch hat die Schäferpfeife in G/C (es sind auch andere Stimmungen wie A/D oder D/G erhältlich. G/C ist aber der Standart) einen Tonumfang von f' bis c'' wobei fast alle Halbtöne möglich sind.

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Scottish Smallpipes

smallpipesDie Scottish Smallpipes faszinieren durch ihren warmen, weichen Klang und sind auf Grund ihrer angenehmen Lautstärke für das Spielen in Innenräumen eine Alternative zur Great Highland Bagpipe.

 

Smallpipes sind vielseitig einsetzbar und kommen besonders im Zusammenspiel mit anderen Instrumenten zur Geltung. Von Vorteil sind dabei die verschiedenen möglichen Grundtöne von A bis D. Die Smallpipes können mundgeblasen gespielt werden als auch über einen Balg (bellow).

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Practice Chanter

Die Grundlage zum Erlernen der Great Highland Bagpipe, wie auch der Scottish Smallpipes, bildet der Practice Chanter. Beide Instrumente werden mit derselben Griffweise gespielt und verfügen über das gleiche Repertoire. Während einfache Practice Chanter Modelle zum Teil aus robusten Kunststoff gefertigt sind, verwendet man zum Bau höherwertiger Instrumente in der Regel African Blackwood / Grenadill.

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