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Great Highland Bagpipe

Great Highland BagpipeKaum ein anderes Instrument wird so stark mit dem Wort Dudelsack assoziiert wie die Great Highland Bagpipe (GHB). Und obwohl sie nicht den einzigen Vertreter dieser Instrumentenfamilie darstellt, so ist sie doch sicher deren bekanntester. Neben ihrem unverwechselbaren Klang haben unzählige Darstellungen in Büchern und Filmen sowie die nahezu weltweite Verbreitung zu ihrem Bekanntheitsgrad beigetragen. Seit den 80er Jahren genießt sie auch in Deutschland eine hohe Popularität, was sich anhand einer kontinuierlich steigenden Zahl von Spielern zeigt.

 

Ursprünglich ein weit verbreitetes Volksinstrument, wurde die Great Highland Bagpipe ab dem 19. Jahrhundert verstärkt durch ihre Verwendung in der Militärmusik geprägt, deren Einfluss bis heute nachweisbar ist und zum Teil noch besteht. Daneben gibt es eine Vielzahl weiterer Spieltraditionen, wie die des klassischen "Pibrochs" (hergeleitet von dem gälischen Wort: Piobaireachd) und der in den letzten 30 Jahren verstärkt aufkommenden Folkszene.

 

Die Great Highland Bagpipe besitzt eine neun Töne umfassende Spielpfeife (Chanter) sowie zwei Tenor- und einen Bassbordun (Drones). Obwohl ihr Grundton als transponierendes Instrument klingend in b' (ais') gestimmt ist, wird die Musik der GHB traditionell in A notiert und benannt (ältere Publikationen verzichten dabei meist auf die Notierung der Vorzeichen von C# und F#). 

Tonleiter Great Highland Bagpipe

notiert (Low) G (Low) A B C# D E F# (High) G (High) A
klingend  G# A#  D#  G#  A# 
Deutsche Bezeichnung

gis' (as')

ais' (b') c'' d'' dis'' (es'') f'' g'' gis'' (as'') ais'' (b'')

 

Die einzelnen Noten werden in halbgeschlosser Griffweise gespielt, eine schematische Darstellung bietet die GrifftabelleZur Herstellung der Instrumente verwendet man heutzutage hauptsächlich Grenadil (African Blackwood), während historisch durchaus auch andere Hölzer zum Einsatz kamen.