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Schäferpfeife

Die Schäferpfeife ist ursprünglich ein deutsches Volksinstrument und wird in Michael Praetorius‘ „Syntagma Musicum“  als Sackpfeife mit zwei, in einem Doppelstock befestigten, Bordune in Quint- sowie Oktavstimmung beschrieben. Als Grundton wird von Praetorius b angegeben.


Die heutige Form der Schäferpfeife ist an der flämischen Sackpfeife angelehnt und besitzt zwei Oktavbordunen wobei der typische doppelstock geblieben ist. Die Stimmung und Konstruktion der Melodiepfeife ist komplett von der französischen Cornemuse du Center übernommen worden, da sich diese in Stabilität und Tonumfang gut bewiesen hat. Dadurch hat die Schäferpfeife in G/C (es sind auch andere Stimmungen wie A/D oder D/G erhältlich. G/C ist aber der Standart) einen Tonumfang von f' bis c'' wobei fast alle Halbtöne möglich sind.


Musikalisch ist die Schäferpfeife für einen Dudelsack sehr vielfältig. Da sie ein Volksinstrument ist - sie wurde früher größtenteils von Schäfern gespielt - wird auf ihr vor allem Tanzmusik und aufgrund ihrer Verwandtschaft mit der französischen Cornemuse Bal Folk gespielt. Diese Musikrichtung beinhaltet verschiedene traditionell französische Tänze  wie An-dro und Bourrée und wird stetig auf mitteleuropäisches Liedgut erweitert.